Die Mothwurf Historie

MOTHWURF
TRADITION SEIT 1752
Über 270 Jahre Textilhandwerk, weitergedacht mit jeder Generation. Entdecken Sie die spannende Geschichte hinter der Marke, die Tradition, Familie und die Liebe zur Tracht verbindet!

Geburt von Franz Michael Mothwurf
Er wird Textilweber in Langenbruck, Deutschland und begründet den handwerklichen Ursprung der Familie.

Johann Georg Mothwurf wird geboren
Sohn von Franz Michael, er führt die Webetradition in Langenbruck weiter.

Josef Mothwurf lebt als Webermeister in der Steiermark
Er wird Schlossherr in Schloss Thalberg und verankert die Familie in der Region.

Eröffnung des ersten Geschäfts
Emil Josef Mothwurf übersiedelt nach Graz und übernimmt das Geschäftslokal von seinem Onkel Anton Scheucher und gründet das Stoffgeschäft Mothwurf in der Grazer Herrengasse.

Übergabe an Ernst Emil Mothwurf
Mit der Geschäftsübernahme durch Ernst Emil Mothwurf wird das Unternehmen nicht nur in die nächste Generation geführt – durch die enge Zusammenarbeit mit Volkskundler Viktor von Geramb beginnt auch die Spezialisierung auf edle Trachtenstoffe.

Elisabeth Schramke (geb. Mothwurf) prägt eine neue Ära
Sie übernimmt den Familienbetrieb, erweitert das Sortiment, gründet 1958 die „Dirndlstube“ in der Grazer Stempfergasse und wird 1959 als anerkannte Expertin von Prof. Hanns Koren in das Komitee zur Erstellung der steirischen Trachtenmappe berufen.

Gründung der „Mothwurf GmbH für Design und Vertrieb“
Gemeinsam mit seiner Frau Stefanie gründet Helmut Schramke die Marke Mothwurf – unabhängig vom Unternehmen seiner Mutter. Mit ihrer ersten eigenen Kollektion steigen sie in den Großhandel ein.

Auszeichnung als bestes Jungunternehmen Österreichs
Mothwurf erhält den Preis als bestes Jungunternehmen des Wirtschaftsministeriums und Magazins „Gewinn“ im Segment Bekleidung.

Designerpreis des Internationalen Leinenverbands
Stefanie Schramke wird für ihre herausragende Kreativität und gestalterische Qualität ausgezeichnet. Die Auszeichnung stand unter dem Leitthema „Ursprünglich“. In der Urkunde wird ihre Arbeit als kreative Symbiose von Authentizität und Zeitgeist gewürdigt: Drei industriell realisierbare Ensembles für die Sommersaison 1996, die dieses Thema auf innovative Weise interpretieren.

Stefanie Schramke erhält den Designerpreis der Stadt München
Für ihre herausragende gestalterische Arbeit wird Stefanie Schramke mit dem Designerpreis der Stadt München ausgezeichnet – eine bedeutende Anerkennung in der Welt der Tracht und Landhausmode.

Salzburger Modepreis
Auszeichnung der Marke Mothwurf durch die Österreichische Textilzeitung.

Ehrung durch die WKO
Mothwurf wird als „Unternehmen des Jahres“ der österreichischen Bekleidungsindustrie ausgezeichnet.

Einführung der Mothwurf Herrenlinie
Nach Jahren des Fokus auf Damenmode bringt Mathis frischen Wind ins Unternehmen: Mit kreativen Ideen und der Unterstützung seiner Mutter Stefanie entsteht die neue Mothwurf-Herrenkollektion – die damals wie heute großen Anklang findet.

Anna-Katharina Mayer (geb. Schramke) übernimmt das Design
Nach Jahren der Mitarbeit im Designbereich übernimmt Anna-Katharina Mayer B.A. schrittweise die kreative Verantwortung und wird 2018 offiziell zur Designchefin ernannt. Stefanie Schramke bleibt weiterhin als beratende Designerin tätig – mit Fokus auf die Herrenkollektion.

Generationenwechsel bei Mothwurf
Dominik und Mag. Mathis Schramke übernehmen die Geschäftsführung von ihrem Vater Helmut, der dem Unternehmen weiterhin als Konsulent zur Seite steht. Mit der neuen Generation beginnt zugleich eine umfassende Digitalisierungsphase – von internen Abläufen bis zur Weiterentwicklung des Markenauftritts.

Mothwurf bekommt eine Schwestermarke
Mit „Elisabeth & Franzl“ ehren die drei Kinder ihre Großeltern: Elisabeth Mothwurf, die Mutter von Helmut, und Franzl, den Vater ihrer Mutter Stefanie. Die neue Marke steht für authentische, traditionelle Tracht – ein liebevoller Brückenschlag zwischen Familiengeschichte und zeitloser Mode.

MOTHWURF
Woher kommt der Name?
Die genaue Herkunft des Namens Mothwurf ist bis heute nicht eindeutig geklärt – und vielleicht liegt gerade darin sein besonderer Reiz. Er trägt Geschichte, Klang und Geheimnis in sich.
Sprachlich könnte der Name auf alte mittelhochdeutsche Wurzeln zurückgehen:
„Moth“ als Ableitung von Motte – einem befestigten Wohnhügel – und „Wurf“ im Sinne von Aufschüttung oder Siedlung.
So ließe sich „Mothwurf“ als „der auf dem Hügel errichtete Ort“ deuten – ein Sinnbild für Verwurzelung, Handwerk und Beständigkeit.
Doch es gibt noch eine andere, fast mythische Lesart:
Ein Professor, dem sich ein Familienmitglied einst anvertraute, interpretierte den Namen als „der Mutige, der den Wurf abwehrt“ – vielleicht ein Leibwächter, der einen auf den König geworfenen Speer abwehrt.
Eine starke Metapher für Schutz, Loyalität und Hingabe.
Ob siedlungsbezogen oder sagenhaft – Mothwurf steht heute für eine gelebte Verbindung von Herkunft, Charakter und Kreativität. Und für eine Familie, die über Generationen hinweg ihren ganz eigenen Stil geprägt hat.

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